Nacht war es
Ich war mit meiner Gedichtsammlung.
Milder Wind wehte durch
Die Fensterscheibe
Meines kleinen Zimmers
und Liebkoste mich,
meine Gedanken flogen wie die Taube
in einen uferlosen Himmel.
Fern war möglich
Weit , weit , weit
Schwebten über der Erde
Betrachten die Erde.
Die Menschen bewegen sich
Wie Ameisen laufen sie von
Heute ins morgen
Finden einen Bissen Brot
Und abends kehren sie
In ihre Häuser zurück.
Morgen, Jeden Tag immer
Dasselbe wiederholen
Ich hatte gesehen
Mit meinen Augen gesehen
Der Verrat
Die Lüge
Die List
Die liebe
Die Freundschaft
Die Leidenschaft
Die Geradlinigkeit
Und , und , und,...
Bittere Tränen weine ich
Für die menschliche Vernunft
Für die Unfreundlichkeit
Für die Liebenswürdigkeit
Für die Liebe
Ich hatte Geweint als
Ich auf die Erde kam,
ich hatte gesehen
meine Gedichtsammlung
wurde in Tränen getaucht
und
ich bleibe allein
mit schweren Schultern
vor Kummer und vor Gram
allein , allein , allein.
FAROQ KARIMI